Dezember 2019 – Welches CMS ist das richtige für meinen Webauftritt? Teil 3: PHP-basierte Open-Source Systeme

Welches CMS ist das richtige für meinen Webauftritt?

Teil 3: PHP-basierte Systeme

 

Der Dezember bringt in unserer Reihe zu bekannten und beliebten CMS weiter mit Open-Source Systemen, welche auf PHP basieren.
Während in den letzten beiden Teilen vor allem proprietäre Systeme vertreten waren, die monatliche bzw. jährliche Lizenzkosten mit sich bringen, sind diesmal alle Vertreter kostenlos und ohne Lizenzkosten erhältlich.

PHP ist eine sehr weit verbreitete Skriptsprache und wurde 2019 von 79% aller Websites als serverseitige Programmiersprache verwendet. Die hier vorgestellten Systeme basieren alle auf PHP Code und benötigen eine entsprechende Serverarchitektur, um richtig zu funktionieren. Aufgrund der sehr starken Verbreitung dieser Technologie stellt das jedoch keinerlei Hürde dar.

 

WordPress

Das äusserst bekannte und beliebte CMS WordPress war ursprünglich als Blog Plattform konzeptioniert. Über die Jahre hat es sich jedoch zu einem vollwertigen CMS entwickelt. Die einfache und schnelle Einrichtung einer Website auf Basis von WordPress trägt wesentlich dazu bei, dass es gerade für kleinere Websites mit Basisfunktionalitäten eine gute Wahl ist.

Während WordPress nicht unbedingt ein Enterprise CMS für aufwändige und komplexe Websites ist, sorgt die riesige Entwicklercommunity permanent für praktische Plugins und schicke Themes, die WordPress in viele Richtungen erweiterbar machen, sei es in Richtung e-Commerce (z.B. mit WooCoomerce), Multilanguage-Fähigkeiten mit WPML, oder die Möglichkeit Multisites damit einzurichten.

Mehr Infos zu WordPress finden Sie in diesem Artikel auf unserer Website:
WordPress – Schlankes CMS und einfache Bedienbarkeit

 

TYPO3

TYPO3 ist ein bewährtes und äusserst mächtiges Open-Source Enterprise CMS. Mit hohen Sicherheitsstandards, maximaler Skalierbarkeit und unzähligen Plugins, lässt TYPO3 für anspruchsvolle Websites und Webprojekte kaum Wünsche offen. Bereits out-of-the-box bietet TYPO3 sehr viele Funktionen, die man bei vielen anderen CMS erst via Plugins nachrüsten muss. Dazu zählen etwa Multisite-Handling, Mehrsprachigkeit, Speaking URLs, etc.
Auch an externe Software lässt sich TYPO3 via Schnittstellen sehr gut verbinden.

Selbst wenn TYPO3 im “nackten” Zustand ein Feature fehlt, kann man fast sicher sein, eine Extension zu finden, die dieses nachrüstet. Das ist auch der grossen Entwickler Community geschuldet, die TYPO3 permanent weiterentwickelt und regelmässig mit Security und Maintenance Releases versorgt, sowie im zweijährigen Turnus Major Releases, sogenannte “Long Term Support” Versionen, veröffentlicht.
Nicht zu verachten ist bei TYPO3 der hohe Hardwarehunger, den das System mit sich bringt. Eine potente Serverumgebung ist hier Grundvoraussetzung für eine performante Website.

Mehr Infos zu TYPO3 finden Sie in diesem Artikel auf unserer Website:
TYPO3 – CMS mit vielen Möglichkeiten

 

Drupal

Drupal ist ein modular konzipiertes Content Management System für unzählige Einsatzbereiche. Besondere Stärken zeigt Drupal als Social Software: Communities, Foren und andere Arten von Interaktion und Kollaboration lassen sich hiermit vorzüglich realisieren.
Ebenfalls Open-Source, punktet Drupal mit starker Rollen- und Nutzerverwaltung, was gerade beim Einsatz für Online-Communities wie Foren, oder bei kollaborativen Projekten von Vorteil sein kann.
Auch Drupal lässt sich via Plugins mit vielen Zusatzfunktionen ausstatten. Mit Drupal Commerce existiert zudem eine E-Commerce-Lösung, mit der sich das CMS zu einem vollwertigen Online-Shop ausbauen lässt.

Mehr Infos zu Drupal finden Sie in diesem Artikel auf unserer Website:
Drupal – Performance und Skalierbarkeit

 

Joomla!

Joomla! reiht sich lückenlos in die Reihe der bereits erwähnten CMS ein. Das Open-Source-System lässt sich ebenfalls mit zahlreichen Erweiterungen im Funktionsumfang vergrössern, bietet anhand moderner Templates von Haus aus Responsive Fähigkeiten, und kann sogar als erstes CMS das Backend responsiv darstellen – wer also auf dem Smartphone die eigene Website bearbeiten möchte, könnte mit Joomla! glücklich werden.

 

Sie sehen: es gibt für nahezu alle Anforderungen und Belange ein CMS, das entsprechende Vor- aber auch Nachteile mit sich bringt.
Wir beraten Sie gerne individuell und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung für Ihr Projekt.
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Nächsten Monat findet unsere CMS-Reihe dann mit den Exoten ihren Abschluss:
FlatFile Systeme, RubyOnRails und Django (Python-basiert)

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