Ruby on Rails – für individuelle Webapplikationen

Viele Websites dienen nicht nur dazu Inhalte im Web darzustellen, sondern verfügen über teilweise sehr komplexe Funktionalitäten. Für solche Webapplikationen macht es häufig Sinn, nicht auf ein reines Content Management System (CMS) wie TYPO3 oder Drupal zu setzen, sondern die Applikation von Grund auf frei zu programmieren. Während man bei einem CMS üblicherweise auf vorhandene Funktionen oder verfügbare Plugins zurückgreifen muss, ist man hierbei komplett frei von Einschränkungen und kann individuelle Funktionen im Web verwirklichen. 

Ruby on Rails (RoR) ist ein Framework, welches genau für solche Webapplikationen geschaffen wurde. 

Rails wurde entwickelt, um auf Basis der modernen Programmiersprache Ruby Applikationen für das Web zu erstellen. Das Framework beschleunigt und vereinfacht hierbei die Programmierung mit Ruby extrem, ohne Webentwickler dabei zu sehr einzuschränken. Da Entwickler hier wirklich an der Basis der Applikation arbeiten können, sind den Einsatzmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt.

Wie bei den bekannten CMS gibt es auch für Ruby on Rails eine grosse Community, welche die Weiterentwicklung und Verbesserung des Framework stetig vorantreibt. Hierbei sind sowohl Ruby als auch Rails open source, können also von jedem verwendet und bearbeitet werden. Grosse Websites wie Airbnb und SoundCloud wurden auf Basis von RoR erstellt und auch IKEA hat bereits Projekte mit RoR verwirklicht. Über 6% der Top 10K Websites basieren auf Ruby (Quelle: http://trends.builtwith.com/framework/Ruby-on-Rails). Im Vergleich dazu liegt Drupal knapp darunter. Auch gibt es für viele Anwendungen vorgefertigte Softwarepakete, so genannte Ruby Gems, welche bestimmte Funktionalitäten bereits mit sich bringen. So muss nicht jede Funktion von Grund auf neu programmiert werden.

Um eine Railsapplikation dennoch auch für Redakteure benutzerfreundlich zu halten, kann auch für RoR ein CMS genutzt werden. Ähnlich wie es für die Programmiersprache PHP eine Fülle von Systemen gibt (TYPO3, Drupal, WordPress etc basieren alle auf PHP), gibt es auch verschiedene CMS auf Basis von RoR. Mit Hilfe dieser können Inhalte wie Texte und Bilder wieder sehr einfach über ein Backend in die Website eingepflegt werden, ohne dass für den Redakteur Programmierkenntnisse notwendig wären. Beispiele für solche Ruby-CMS wären Refinery CMS oder auch das Locomotive CMS.

Somit eignet sich Ruby on Rails für Webapplikationen, die auf individuelle Funktionen zurückgreifen sollen. Ob dies ein komplexer Kalender, eine Plattform auf der Nutzer sich austauschen können, oder sogar ein kleines Browserspiel ist – mit RoR kann beinahe alles umgesetzt werden. Und falls dennoch regelmässig neue Inhalte auf der Site eingestellt werden sollen, kann dies mit Hilfe eines Ruby-CMS durch einen Redakteur wie gewohnt in einem Backend geschehen.

Falls Sie mehr über die Möglichkeiten von Ruby on Rails erfahren möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. 

 

Die Vorteile von Ruby on Rails auf einen Blick

RoR Features
Lizenzfrei
Funktionalitäten können individuell programmiert werden
Keine Einschränkungen durch eine vorgegebene Architektur
Sehr performante Websites möglich
Bei Bedarf dennoch Nutzung eines Ruby-CMS möglich
Viele Ruby Gems für vorgefertigte Funktionen vorhanden
Grosse Community

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