Thema des Monats

AMP - mehr Performance für mobile Inhalte

 

Wer schonmal mit seinem Smartphone im Internet unterwegs war, kennt das Problem: viele Websites brauchen lange um zu laden, der Seitenaufbau findet nur schleppend statt, ganz allgemein wird die Geduld der Nutzer im mobilen Web oft überstrapaziert. Das führt zu schlechter Laune und vielen Absprüngen - eine Situation, die keinem nutzt.

Google hat daher vor einiger Zeit begonnen, sich Gedanken darüber zu machen, wie man diese Situation entschärfen kann:
Accelerated Mobile Pages, kurz AMP, ist ein neues Projekt, welches dafür sorgen soll, dass Internetnutzer auf mobilen Geräten ein stark verbessertes Nutzererlebnis erfahren.

Das Projekt bezieht sich vornehmlich auf "statische" Inhalte wie Blogbeiträge und Newsartikel. Diese werden auf einer neuen technischen Basis ausgeliefert, die sich aus drei Komponenten zusammensetzt: AMP HTML, AMP JS und dem Google AMP Cache (welcher optional ist).
Diese spezifischen Code-Elemente tragen dazu bei, dass AMP Seiten auf mobilen Geräten in optimierter Form bereitgestellt werden könnnen, was zu einem wesentlich schnelleren Seitenaufbau beiträgt.
Aufgrund des Fokus auf Performance unterliegen AMP Seiten aber auch gewissen Limitierungen, was z.B. externe Scripts oder die Grösse von Dateien (wie z.B. CSS Files) betrifft.

Das Projekt ist dabei Open Source und setzt auf Code-Optimierungen bei der Erstellung von AMP Seiten. Gleichzeitig soll aber auch das Caching dieser Seiten eine grosse Rolle spielen: AMP Seiten werden zukünftig auf den Google Servern gecached und sorgen damit weltweit für eine zügige Auslieferung.

Auch auf das Ranking und die Darstellung in den Suchergebnissen hat AMP Einfluss. So sollen AMP Seiten zukünftig auf mobilen Geräten in einer Art Karussell oberhalb der Suchergebnisse dargestellt werden - eine sehr prominente Platzierung und ein weiterer Anreiz, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Aus purer Nächstenliebe hat Google das Projekt natürlich nicht ins Leben gerufen: ein wichtiges Ziel bei der Optimierung von mobilem Content ist auch hier, die Darstellung von Werbung zu gewährleisten. Durch eine Reduktion der Absprungraten und der Möglichkeit, gleichzeitig Werbung und komplexen Content wie Filme, Image Slider, etc. in einer zufriedenstellenden Geschwindigkeit darzustellen, soll die Monetarisierung von Content vorangetrieben werden.

Nun stellt sich schliesslich für den Kunden die Frage nach der Implementierung von AMP. Je nach Komplexität der betreffenden Website, können Seiten mehr oder weniger leicht für AMP angepasst werden. Ohnehin schon relativ statische Websites brauchen nur wenige Anpassungen für die Erstellung, während dies bei komplexen Systemen jedoch schon aufwändiger werden kann.
Für manche Content Management Systeme gibt es aber bereits Plugins, die Seiten in einer AMP Version verfügbar machen. Wir haben das beispielsweise mit den Blogbeiträgen in unserem Wordpres Blog ausprobiert. Hier ein Link auf unseren aktuellsten Artikel in der AMP Version: Das hreflang Tag bei mehrsprachigen Sites.

Falls Sie direkt zu Anfang dieser Entwicklung einsteigen möchten und Ihre Website AMP-ready machen wollen, dann kontaktieren Sie uns! Wir evaluieren gemeinsam mit Ihnen, ob diese Technologie für Ihre Bedürfnisse relevant ist und geben Ihnen einen transparenten Überblick über die notwendigen Entwicklungsschritte und die damit verbundenen Kosten.

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